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Veranstaltungsort ab 27. Oktober 2010:
Universität Mannheim, Schloss Eingang Wirtschaftshochschule (Ostflügel)
Manfred Lautenschläger-Hörsaal O 163

15. November 2010, 19:00 Uhr | Diskussion: “Markenbildung und die Gewinnung des öffentlichen Vertrauens”

Prof. Dr. Hans Bauer (Inhaber des Lehrstuhls für ABWL und Marketing II, Mannheim): Wie das schöne Wort „Vertrauenskapital“ bereits andeutet, ist die Erweckung von Vertrauen in Individuen Geld wert. Dies kann in zweierlei Hinsicht interpretiert werden: Es ist für den kaufenden Konsumenten Geld wert, denn die Marke reduziert das Kaufrisiko. Geld wert sein kann aber auch aus der Sicht des Markeninhabers interpretiert werden. Je mehr Konsumenten der Marke zu vertrauen, desto mehr rentieren sich die Markenkommunikationskosten. Markenvertrauen kann deshalb als geronnenes Marktkapital eines Herstellers bezeichnet werden.

Frank Merkel (Vorstand der wob AG, Mannheim): Marken sind in einer unübersichtlich gewordenen Angebotsvielfalt auf allen Märkten eine Hilfe. Sie sind wertvoll für Konsumenten, genauso wie für industrielle Entscheider. Sie reduzieren das Risiko, begrenzen den Suchaufwand und Echte Marken sind die kundenfreundlichste Erfindung, die es gibt.

22. November 2010, 19:00 Uhr | Diskussion: “Trust in the world of finance”

Diese Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Wirtschaftsgeschichte exklusiv für Mitglieder der Universität Mannheim ausgerichtet.

Die Diskussion wird in Englisch geführt.

Dr. Hugo Bänziger (Member of the Management Board & Chief Risk Officer of Deutsche Bank AG): Trust is a vital part of the financial system, and must be a core component of any new banking framework. Banks have a social contract with the public not to risk the money of citizens. This contract was severely tested, and in some cases broken, during the financial crisis. But how do we create a new contract between the financial industry and society? There are many ways to rebuild that trust and restore confidence, from new insolvency regimes to more robust depositor insurance.

Prof. Dr. Timothy Guinnane (Philip Golden Bartlett Professor of Economic History, Yale): Research on “trust” now forms a prominent part of the research agenda in history and the social sciences. Although this research has generated useful insights, the idea of trust has been used so widely and loosely that it risks creating more confusion than clarity. This essay argues that to the extent that scholars have a clear idea of what trust actually means, the concept is, at least for economic questions, superfluous: the useful parts of the idea of trust are implicit in older notions of information and the ability to impose sanctions. I illustrate the argument using three examples drawn from an area where trust has been seen as critical: credit for poor people.


In diesem Halbjahr hat bereits stattgefunden:

Veranstaltungsort ab 27. Oktober 2010:
Universität Mannheim, Schloss Eingang Wirtschaftshochschule (Ostflügel)
Manfred Lautenschläger-Hörsaal O 163

27. Oktober 2010, 19:00 Uhr | Vortrag: “Vertrauen in gesellschaftliche(n) Arenen”

Dr. Rupert Graf Strachwitz (Direktor des Maecenata Instituts für Philanthropie und Zivilgesellschaft an der Humboldt Universität zu Berlin): Der Feststellung, Vertrauen sei das Gleitmittel gesellschaftlichen Lebens, steht immer stärker die Beobachtung entgegen, dass Staat und Markt dieses Vertrauen verspielt haben. In dem Vortrag wird untersucht, ob und inwieweit die Zivilgesellschaft als dritte Arena gesellschaftlich relevanten Handelns in der Lage ist, diesen Vertrauensschwund aufzufangen, ob ihr daraus ein neuer Stellenwert erwächst und welche Konsequenzen dies für die Entwicklung einer demokratischen Gesellschaft haben kann.

Veranstaltungsort am 04. Oktober 2010:
Universität Mannheim, Schloss Eingang Wirtschaftshochschule (Ostflügel)
Fuchs-Petrolub-Festsaal O 138

04. Oktober 2010, 19:30 Uhr | Eröffnungsveranstaltung: “Malerei und Vertrauen”

Unser Referent, der Maler Carsten Fock, arbeitet international und in wechselnden und verschränkten Medien. Sein Stil ist gefragt. Wie kann er zwischen der Malerei, zwischen Sprachen, der Musik und der Mode seine eigene Haltung entwickeln? Ständig muss er neue Ideen und Formen realisieren und dabei in unterschiedlichen Kontexten agieren und bestehen. Seit 2006 begleitet Carsten die Bronnbacher StipendiatInnen der Universität Mannheim und deren Kurator Konstantin Adamopoulos als Referent in Malereiworkshops.