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“Kredit und Vertrauen” jetzt als Buch erschienen

23 November 2010

Der zweite Band aus der Reihe “Wirtschaft und Kultur im Gespräch” ist in diesen Tagen erschienen! Der Sammelband “Kredit und Vertrauen”, herausgegeben von Prof. Dr. Annette Kehnel, vereinigt vielseitige und interessant geschriebene Artikel von Autoren, die sich mit ihrer Expertise zum Thema Vertrauen in wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Sphären hervorgetan haben und heute sehr gefragte Gesprächspartner zu diesem Thema sind.

Hier geht´s direkt zum Online Campus Shop, um das Buch “Kredit und Vertrauen” zu kaufen

In “Kredit und Vertrauen” sind Größen aus der Politik, dem Kulturbetrieb, Werbefachleute und Banker, Wissenschaftler und Künstler zu Wort gekommen. Das Buch ist als “Fenster zum Wirken an der Universität Mannheim” konzipiert. So sollen also auch Außenstehende die Möglichkeit bekommen, sich über Forschungsschwerpunkte, Lehrinhalte und das kulturelle Geschehen an der Universität Mannheim zu informieren.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wird auch Lesern, die sich nicht zu den Fachleuten des Themas zählen, eine Freude bereiten. Das Buch “Kredit und Vertrauen” können Sie ab sofort bestellen, es wird also noch pünktlich zum Weihnachtsfest unter den Christbäumen liegen!

Weitere Details zum Buch und den Link zum Online Shop finden Sie hier

Leseprobe “Kredit und Vertrauen”: Annette Kehnel über Vertrauen als Kredit

5 November 2010

Der folgende Text ist ein Auszug aus dem Sammelband “Kredit und Vertrauen”, der die spannendsten und interessantesten Thesen und Erkenntnisse aus der gleichnamigen Vortragsreihe enthält.

Mehr über die Vortragsreihe und den Sammelband “Kredit und Vertrauen”

“Wirtschaft und Kultur bleiben im Gespräch. Wirtschaft braucht Kultur. Kultur braucht Wirtschaft. Die Gesellschaft braucht beides”. weiß die Historikerin Annette Kehnel.

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Kredit und Vertrauen sind Begriffe des täglichen Sprachgebrauchs. Kredit – so die naheliegende Assoziation – gehört ins Bankwesen: Kreditgeber und Kreditnehmer trifft man im Bereich Finance. Kreditwürdigkeit und Kreditvergabekriterien werden geprüft und entwickelt. Kredite haben mit hartem Geschäft, mit Investitionen, mit Information, mit Schulden und mit Werten zu tun. Vertrauen dagegen gehört in den Bereich des Sozialen. Therapeuten, Sozialarbeiter, Pastoren, Eltern, Erzieher etc. sind zuständig. Vertrauen und Vertrauensbruch sind eher Themen fürs Sofa, für Paare, etwas Privates jedenfalls. Kredit und Vertrauen gehören verschiedenen Sphären des täglichen Lebens an.

Doch auch das Gegenteil lässt sich mit Fug und Recht behaupten. Kredit und Vertrauen gehören zusammen. Sprachgeschichtlich wurzelt der Kredit im lateinischen credere, heißt zugleich glauben und vertrauen. Creditum ist das im guten Glauben Anvertraute. Gemeinsam mit anderen Begriffen des Banken- und Finanzwesens wie „Giro“, „Konto“, „Bank“ oder „Kontor“ wurde „Kredit“ in Zeiten der wirtschaftlichen Expansion seit dem 13. Jahrhundert aus dem Italienischen in fast alle europäischen Sprachen übernommen. Kredit setzt Vertrauen voraus und zählt zu den Grundprinzipen des Wirtschaftslebens und der Geschäftsbeziehungen. Nur derjenige Kaufmann konnte langfristig Erfolg haben, dessen Ansehen (creditum) untadelig war.

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Pressespiegel für “Geist und Geld”

23 April 2010

Gerade für Zeitungen und andere journalistische Inhalte stellt sich immer wieder die Frage, wie Qualität und Ökonomie unter einen Hut zu bringen ist. Der Sammelband “Geist und Geld” bespricht auch diese Thematik. Sowohl die das Handelsblatt als auch der Mannheimer Morgen (MM) haben sich deshalb ausführlich mit dem Buch beschäftigt.

Foto von Matt Callow unter CC

Die Besprechung im Handelsblatt und die Pressemitteilung der FAZ stehen als pdf-Download zur Verfügung. Die Rezension im MM ist bis auf einen Abstract leider nur für registrierte Abo-Kunden des MM freigegeben.

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