Podiumsdiskussion: “Vertrag ist gut – Vertrauen ist besser?”

28 Mai 2010 von Redaktion Kommentieren »

Wesentlicher Bestandteil von Wirtschaft und dem Kulturbetrieb ist Vertrauen. Ohne Vertrauen lassen sich keine Geschäftsbeziehungen aufbauen, keine Galerie mit Kunst füllen und keine Begeisterung für Produkte (seien es Konsum- oder Kunstprodukt) wecken. Um uns gegen Vertrauensbrüche abzusichern, haben wir heute (vermeintlich) hieb- und stichfeste Verträge entwickelt. Doch ein guter Vertrag kann nur unter Umständen hilfreich sein.

Eine Rückbesinnung auf persönliches Vertrauen scheint für alle Beiteiligten den größeren Nutzen zu bringen. Die pointierten Fragen aus der Diskussionsbeschreibung (siehe unten) und das hochkarätige Panel, bestehend aus dem Verhaltensökonom Prof. Dr. Klaus M. Schmidt (München), dem empirischen Sozialforscher und Spieltheoretiker Prof. Dr. Thomas Gautschi (Mannheim), dem Vertragsrechtler Prof. Dr. Marc-Philippe Weller (Mannheim) und der Unternehmensberaterin Stephanie Unger (Berlin), versprechen ein besonderes Highlight der Reihe “Kredit und Vertrauen” zu werden:

Warum haben Länder, in denen die Menschen einander mehr vertrauen, ein höheres Wirtschaftswachstum und eine höhere durchschnittliche Lebenszufriedenheit? Wie funktioniert Vertrauen? Ist Vertrauen abhängig von kulturellen Prägungen? Welche Rolle spielen Fairness und Reziprozität in menschlichen Entscheidungsprozessen? Was genau versteht der Verhaltensökonom mit “Ungleichheitsaversion”, was meint der Jurist wenn er von Vertragstreue, Vertragsbindung und Vertrauenshaftung spricht? Wie beschreiben aktuelle Modelle der empirischen Sozialforschung den Faktor Vertrauen? Wie verhalten sich die Erfahrungen aus der unternehmerischen Praxis zu den Erkenntnissen der Wissenschaft?

Wir freuen uns über Ihren Besuch der Podiumsdiskussion “Vertrag ist gut – Vertrauen ist besser?” am Montag, den 31. Mai 2010 im Manfred Lautenschläger-Hörsaal O163.

Hinterlasse eine Antwort